RH kritisiert Verluste der E-Card-Gesellschaft PPG

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Der Rechnungshof kritisiert Verluste der E-Card-Gesellschaft Peering Point Betriebs GmBH (PPG). Diese im Dezember 2004 vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger und der Ärtzekammer gegründete Gesellschaft hat seit ihrer Gründung durchgehend negative Betriebesergebnisse erwirtschaftet, kritisiert der RH in einem am Montag veröffentlichten Bericht.
Ziel der Gesellschaft ist es, ein leistungsfähiges und sicheres IT-Netzwerk für den Betrieb der E-Card und weiterer Dienste im Gesundheitswesen anzubieten. In den Jahren 2005 bis 2010 wies die PPG jährlich ein negatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit aus. Diese Bilanzverluste wurden von den beiden Eigentümern, dem Hauptverband und der Ärztekammer, bis 2010 je zur Hälfte abgedeckt, ab 2011 im Verhältnis 60 zu 40. "Für diese Aufteilung lag keine sachliche Begründung vor", kritisieren die Prüfer.
Neben dem Geschäftsfeld der Datenübermittlung bei der E-Card-Anwendung agiert die PPG aber auch als Vermittler von Mehrwertdiensten wie z.B. Befundübermittlung, TV im Ordinations-Wartezimmer oder Bankomatkassen. Die Anbieter dieser Mehrwertdienste leisten Entgelte für die Benutzung des Netzwerkes. Die Erlöse daraus waren jedoch nicht ausreichend, um insgesamt ein positives Ergebnis für die PPG zu erreichen. "Ein Konzept zur besseren Nutzung des IT-Netzwerkes durch Mehrwertdienste und Maßnahmen zur Ausgabenreduktion fehlten", kritisiert der RH.
Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger wies die Kritik an das Parlament weiter. Ein Sprecher des Hauptverbandes teilte gegenüber der APA die RH-Kritik, wonach das Netzwerk für den Betrieb der E-Card zu wenig für andere Dienste im Gesundheitswesen genutzt werde. Die Voraussetzungen dafür müsse aber der Gesetzgeber schaffen, argumentiert die Sozialversicherung.












