Abu Hamza erklärte sich für nicht schuldig
Der von Großbritannien an die USA ausgelieferte radikale islamische Prediger Abu Hamza hat sich vor einem Bundesgericht in New York für nicht schuldig erklärt. Bei der Verlesung der Anklageschrift wies der 54-Jährige die gegen ihn erhobenen Terrorismus-Vorwürfe am Dienstag zurück. Abu Hamza, der Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida gehabt haben soll, droht in den USA lebenslange Haft.
Der radikale Prediger war in der Nacht auf Samstag nach jahrelangem juristischen Tauziehen gemeinsam mit vier weiteren Terrorverdächtigen von Großbritannien an die USA ausgeliefert worden. Der Oberste Gerichtshof in London hatte am Freitag zuvor die Berufung der fünf Männer gegen ihre Auslieferung endgültig abgelehnt.
Dem aus Ägypten stammenden britischen Staatsbürger wird unter anderem vorgeworfen, 1998 an einer Geiselnahme westlicher Touristen im Jemen beteiligt gewesen zu sein. Außerdem werden ihm Pläne für die Einrichtung eines Terrorcamps innerhalb der USA sowie die Unterstützung terroristischer Anschläge in Afghanistan zur Last gelegt.












