BZÖ in Verzug, SPÖ muss neu veröffentlichen
Eigentlich sollten die Rechenschaftsberichte der fünf Parlamentsparteien für das Jahr 2011 seit spätestens 30. September veröffentlicht sein. Das BZÖ hat seine Bilanz allerdings bis Samstag nicht ins "Amtsblatt" der Wiener Zeitung gebracht. Alle anderen Parteien haben die Frist zwar eingehalten, Probleme hat aber auch die SPÖ: Sie hat ihren Rechenschaftsbericht zwar am 27. September veröffentlicht - allerdings fehlerhaft.
Im BZÖ heißt es dazu, der Rechenschaftsbericht sei zwar am 28. September fertig geworden, allerdings habe es Terminprobleme mit dem Wirtschaftsprüfer gegeben, der die Bilanz bestätigen muss. Die Veröffentlichung werde daher kommende Woche nachgeholt.
Bei der SPÖ wiederum weist der Rechenschaftsbericht eine Lücke von über 900.000 Euro auf. Grund laut Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter: Die Zeile mit dem Einnahmen-Saldo (de facto der Verlust zum Jahresende) sei offenbar "verloren gegangen". Daher werde man den Rechenschaftsbericht nun korrigieren und noch einmal veröffentlichen, "damit alles seine Ordnung hat", so Kräuter gegenüber der APA.












