Britische Regierung kündigte Sparmaßnahmen an

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Die britische Regierung hat die Bevölkerung auf weitere Sparmaßnahmen eingeschworen. Zwar genese die Wirtschaft, erklärte der konservative Finanzminister George Osborne in einem Interview der "Mail on Sunday". "Aber der Weg, den wir beschreiten müssen, wird länger und härter" als erwartet. "Es wird weitere Einschritte geben müssen."
Die britische Wirtschaft hat sich in diesem Jahr schlechter entwickelt als von der Regierung erhofft. Die regierenden Konservativen liegen im Umfragen hinter der Labour-Partei. Die nächsten Wahlen werden 2015 erwartet.
Premierminister Cameron sprach sich unterdessen für die Einführung eines eigenen Budgets in der Eurozone aus. Irgendwann solle die EU ihr Budget aufspalten in einen Teil für die Euro-Staaten und einen anderen für die übrigen Mitglieder wie Großbritannien, sagte der konservative Regierungschef am Sonntag in einem Interview mit der BBC. Diplomaten zufolge wird auch in anderen EU-Staaten über eine solche Trennung verstärkt diskutiert.
Zudem kündigte Cameron Widerstand gegen "unverschämte" Versuche an, den EU-Etat für 2014 bis 2020 zu vergrößern. Notfalls werde Großbritannien ein Veto einlegen. Die Union müsse lernen, mit dem auszukommen, was sie habe. Camerons Regierung hatte bereits eine Teilnahme am europäischen Stabilitätspakt abgelehnt.












