Stadtwerke wollen Verbund-Anteile zurückkaufen
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe will selbst den 49-Prozent-Anteil an der Energie Klagenfurt (EKG) vom Verbund zurückkaufen. Die Tochtergesellschaft Energie Klagenfurt soll wieder zu 100 Prozent den Stadtwerken gehören.

Foto © Stadtwerke Klagenfurt
In den wesentlichen Punkten ist man laut einer Aussendung bereits einer Meinung. Die entsprechende Vertragsunterzeichnung soll in den nächsten Wochen erfolgen. Die Tochtergesellschaft Energie Klagenfurt soll wieder zu 100 Prozent den Stadtwerken gehören.
"Damit ist der erste große Schritt für die Energiewende in Klagenfurt getan. Stadt und Stadtwerke sollen nun wieder zu hundert Prozent Eigentümer eines erfolgreichen und stetig wachsenden Energieversorgungsunternehmens sein", so Bürgermeister Christian Scheider am Donnerstag.
Und die Finanzierung? "Über Kredite. Die Profitabilität der EKG müsste ausreichen, um diese zu bedienen", so Vorstand Romed Karré. Und was die notwendigen Investitionen in die neue Energielösung angehe, so würden diese hauptsächlich durch Private erfolgen. "Das bestehende Fernheizkraftwerk hätten wir ohnehin sanieren müssen. Das ist in der langfristigen Planung enthalten."
Auch der STW-Betriebsrat steht voll hinter dieser Entscheidung. Bekanntlich ist Verbund im Jahre 2005 mit einem Betrag von 130 Millionen Euro bei der Energie Klagenfurt mit 49 Prozent eingestiegen. Nach dem Aus für das geplante Gasdampfkraftwerk habe der Verbund beschlossen, diese Anteile bis Ende des Jahres zu veräußern.












