Iwanischwili knüpft Kontakte mit Russland
Der als Kreml-freundlich geltende Wahlsieger in Georgien, Milliardär Bidsina Iwanischwili, knüpft bereits erste offizielle Kontakte Richtung Moskau. Georgische Unternehmer sollten seiner Ansicht zufolge nach Russland zurückkehren, wie die russische Agentur RIA Novosti berichtete.
"Geschäftsleute in Georgien sind noch nicht in der Lage, Erzeugnisse in die USA und in die Europäische Union zu exportieren, wenn man das vorhandene Niveau der Produktion im Land berücksichtigt", sagte der Sieger der jüngsten Parlamentswahl in Georgien demnach am Mittwoch. "Das Hauptproblem Georgiens ist das Fehlen bedeutender Produktionen, weil nicht nur der Absatzmarkt, sondern auch das Vorhandensein realer Erzeugnisse für die Wirtschaft von Bedeutung ist", sagte der Milliardär.
Iwanischwili selbst hat sein Vermögen in Russland gemacht. Medienberichten zufolge hält er zudem noch immer einen deutlichen Anteil an dem mächtigen, mehrheitlich staatlichen russischen Energiekonzern Gazprom.
Iwanischwilis Oppositionsbündnis Georgischer Traum kam laut Wahlkommission bei der Parlamentswahl auf 55 Prozent der Stimmen und schlug damit die Partei von Präsident Micheil Saakaschwili. Iwanischwili dürfte Ministerpräsident werden.












