Lawrow wirft Westen Blockade bei Syrien vor

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Nach wiederholter westlicher Kritik an der Haltung Russlands im Syrien-Konflikt hat der russische Außenminister Lawrow am Freitag dem Westen vorgeworfen, eine Lösung zu blockieren. Vor der UNO-Vollversammlung sagte Lawrow, sein Land habe eine Resolution für einen politischen Übergangsprozess in Syrien vorgeschlagen. Dieser Vorschlag sei aber blockiert worden, so der russische Außenminister.
"Diejenigen, die die Umsetzung des Genfer Dokuments ablehnen, laden eine enorme Verantwortung auf sich", fügte Lawrow hinzu. In dem Genfer Dokument sind die Grundsätze für einen politischen Übergangsprozess in Syrien festgehalten. Der Rücktritt von Syriens Staatschef Assad wird allerdings darin nicht verlangt. Dies wird aber beispielsweise von den USA gefordert. Aus Sicht des Westens sind vor allem Russland und China für die Lähmung des UNO-Sicherheitsrats im Syrien-Konflikt verantwortlich. Beide Länder legten bereits mehrfach ihr Veto gegen Resolutionen ein.
Seit dem Beginn des Aufstands gegen Assad Mitte März 2011 wurden in dem Land nach Angaben der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte fast 30.000 Menschen getötet, die meisten von ihnen Zivilisten.













