Hollande lud Fischer nach Paris ein

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Bundespräsident Fischer hat am Mittwoch am Rande der UNO-Vollversammlung in New York ein Gespräch mit seinem französischen Amtskollegen Hollande geführt. Die Lage in Syrien und die Auseinandersetzungen mit dem Iran seinen die Schwerpunkte der Unterredung gewesen, sagte der Bundespräsident zur APA. Hollande lud Fischer am Ende der Begegnung zu einem Besuch nach Paris ein.
Fischer sagte, er habe Hollande auch an die gute Zusammenarbeit erinnert, als beide in den 1990er Jahren in den Gremien der Europäischen Sozialdemokraten tätig waren. Vor seiner Rückreise nach Wien wollte Fischer noch den Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, und den tunesischen Präsidenten, Moncef Marzouki, treffen.
Spindelegger war am Montag nach einer Rede an der Harvard University in New York eingetroffen und wird am Donnerstag vor der 193 Mitglieder umfassenden Generalversammlung die österreichische Rede halten. Fischer und Spindelegger führten etliche bilaterale Gespräche mit ihren jeweiligen Amtskollegen vor allem aus der arabischen Welt.
Gemeinsam sprachen sie am Dienstag mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas. Fischer traf unter anderem den jordanischen König Abdullah Hussein, Spindelegger seine Amtskollegen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Tunesien, Sheikh Abdullah bin Zayed Al Nahayyan und Rafik Abdessalem.
Bei all diesen Unterredungen sei die große Sorge der arabischen Politiker über die täglich sich verschlechternde Lage in Syrien und den Iran-Konflikt zum Ausdruck gekommen. Fischer und Spindelegger bekräftigten den österreichischen Standpunkt, dass der Konflikt mit Teheran wegen des iranischen Atomprogramms diplomatisch gelöst werden müsse. Ein Militärschlag würde unabsehbare Folgen haben, warnte Spindelegger.
Die Europäische Union sei dabei, neue wirtschaftliche Sanktionen gegen das Regime in Teheran zu entwickeln. Man müsse jedoch darauf achten, dass die Zivilbevölkerung nicht darunter leiden werde. Nach dem Treffen mit Abbas zeigte sich Spindelegger zudem zutiefst besorgt über den "beinahe vollständigen Stillstand" im israelisch-palästinensischen Verhandlungsprozess.












