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    Zuletzt aktualisiert: 25.09.2012 um 10:20 UhrKommentare

    Syrische Kinder laut Organisation "traumatisiert"

    Foto © APA

    In einem Bericht der Kinderhilfsorganisation Save the Children werden Aussagen von Kindern festgehalten, wonach diese Opfer von Folter wurden. Im Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien ist es unterdessen am Montag zu einem Aufstand von etwa tausend Syrern gekommen, der sich gegen die dortigen Lebensumstände richtete.

    Syrische Kinder sind laut einem Bericht der Kinderhilfsorganisation Save the Children von dem Konflikt in ihrem Land "schwer traumatisiert". Kinder waren "Ziel brutaler Angriffe, haben ihre Eltern, Brüder, Schwestern und andere Kinder sterben sehen oder haben Folterungen beobachtet", heißt es in einem am Dienstag vorgestellten Bericht der in Großbritannien ansässigen Organisation.

    Ein 15-Jähriger berichtete, er sei in seiner früheren Schule gefoltert worden, die in ein Folterzentrum umfunktioniert worden sei. Zehn Tage sei er dort ohne Nahrungsmittel eingeschlossen worden, an den Handgelenken aufgehängt und geschlagen worden. "Einer nach dem anderen drückten sie ihre Zigaretten auf mir aus", berichtete der Jugendliche. Ein 14-Jähriger berichtete, er habe "nach einem Massaker überall Körperteile gefunden", die von Hunden gefressen worden seien. Ein 16-Jähriger berichtete von einem Sechsjährigen, der "schwerer als jeder andere gefoltert wurde" und nach drei Tagen gestorben sei.

    Save the Children wurde nach eigenen Angaben der Zugang nach Syrien verweigert. Die Organisation forderte die Vereinten Nationen auf, Verstöße gegen die Rechte von Kindern noch besser zu dokumentieren.

    Etwa tausend Menschen hätten sich an dem Protest in dem Camp im Nordwesten Jordaniens beteiligt, sagte Zayed Hammad von der Hilfsorganisation Kitab wal Sunna, die tausende Flüchtlinge unterstützt. Die Demonstranten forderten demnach, nach Syrien zurückkehren zu dürfen, setzten ein Zelt in Brand und griffen eine Krankenstation an. Die jordanische Polizei löste den Tumult mithilfe von Tränengas auf.

    Quelle: APA

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