Clinton trifft Präsidenten mehrerer Länder

Foto © APA
Nach den antiamerikanischen Ausschreitungen in Folge eines islamkritischen Films ist US-Außenministerin Hillary Clinton mit den Präsidenten mehrerer muslimischer Länder zusammengekommen. Sie traf den Präsidenten Pakistans, Afghanistans und Ägyptens sowie den libyschen Parlamentspräsidenten.
Bei dem Treffen Clintons mit dem libyschen Parlamentspräsidenten Mohammed al-Megarjef versprach dieser, dass sein Land nach dem Sturz von Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi keine Last für die internationale Gemeinschaft sein werde. Nach der Ermordung des US-Botschafters in Benghazi im Zuge der Proteste gegen den Film, der den Propheten Mohammed verächtlich machte, sicherte er Aufklärung zu. Clinton versicherte, die USA würden Libyen weiter beim Übergang zur Demokratie unterstützen.
Clinton dankte anschließend dem pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari für den Umgang seines Landes mit den gewaltsamen Ausschreitungen im Zuge des Films. "Ein oder zwei Verrückte sollten nicht den Weltfrieden unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit gefährden", sagte Zardari laut einer Erklärung der pakistanischen Botschaft.
Bei einem weiteren Treffen sprach Clinton mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai über den Abzug der internationalen Truppen 2014 aus Afghanistan. Bei einem anschließenden Gespräch mit dem ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi ging es um regionale Sicherheit und Wirtschaftshilfen.












