Obama an Moslems: US-Einrichtungen schützen

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US-Präsident Obama hat die Führer der islamischen Welt angesichts der anhaltenden Proteste gegen den in den USA produzierten antiislamischen Film eindringlich zum Schutz von US-Einrichtungen aufgefordert. "Die Botschaft, die wir an die islamische Welt haben, ist, dass wir Zusammenarbeit erwarten, um unsere Leute zu schützen", sagte Obama in einem Interview des US-Senders CBS.
"Wir erwarten ihre volle Zusammenarbeit, denn das ist der einzig mögliche Weg", sagte Obama. Seit dem Bekanntwerden des in Kalifornien produzierten Films in der vergangenen Woche hat es in zahlreichen Städten in der islamischen Welt Proteste gegen die USA gegeben. Immer wieder ist es dabei zu Gewaltausbrüchen und Attacken auf die diplomatischen Vertretungen der USA gekommen. Beim schwersten Vorfall wurden im libyschen Benghazi US-Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Amerikaner getötet.
Eine Woche nach dem tödlichen Angriff kündigte US-Außenministerin unterdessen "aggressive Schritte" zum Schutz ihrer diplomatischen Vertretungen angekündigt. Die Sicherheitsvorkehrungen müssten die Bedrohungen für das Botschaftspersonal der Vereinigten Staaten in der Welt widerspiegeln, sagte Clinton am Dienstag in Washington.
Der saudische König Abdullah hat wegen des islamfeindlichen Mohammed-Films den Zugang zu allen Webseiten gesperrt, auf denen das Video zu sehen ist. Das berichtete die amtliche saudische Nachrichtenagentur am Dienstag. Die Seite der Videoplattform YouTube war am Abend aus Saudi-Arabien nicht erreichbar. Zuvor hatte das Königshaus eine Anfrage an Google geschickt, in dem sie den Besitzer von YouTube aufgefordert hatte, alle Links zu dem Video zu "verschleiern". Google hatte zuvor bereits den Zugang zu dem Film in Libyen, Ägypten, Indonesien und Indien gesperrt.












