Ägyptens Präsident trifft EU-Vertreter in Brüssel

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Der ägyptische Präsident Mursi und EU-Kommissionspräsident Barroso haben den Rücktritt von Syriens Präsident Assad und ein Ende der Gewalt in dem blutigen Bürgerkrieg gefordert. "Es gibt keinen Platz für einen Präsidenten, der sein eigenen Volk umbringt", sagte Mursi am Donnerstag bei seinem Antrittsbesuch bei den EU-Spitzen in Brüssel.
"Ein Präsident, der seine eigenen Landsleute tötet, verdient es nicht, Präsident eines Landes zu sein", sagte Barroso. Der EU-Kommissionschef äußerte den Wunsch, dass Mursi in Zukunft noch eine stärkere Rolle bei der Lösung des Syrien-Konflikts spiele. Der ägyptische Präsident verwies auf die von ihm vorgeschlagene Bildung eines Quartetts aus Saudi-Arabien, der Türkei, Ägypten und Iran, um über die Krise in Syrien zu beraten. Das Quartett sollte auch im Namen der Arabischen Liga agieren. Mursi verwies überdies auf die Vermittlungsbemühungen des Sondergesandten der UNO und der Arabischen Liga für Syrien, Lakhdar Brahimi. "Wir wollen nicht in die internen Angelegenheiten von Syrien intervenieren. Wir wollen Zivilisten schützen und dem Blutvergießen ein Ende bereiten."












