Sondergesandter Brahimi in Syrien eingetroffen

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Der neue Syrien-Sondervermittler Lakhdar Brahimi ist am Donnerstag zu Gesprächen mit Vertretern von Regierung und Opposition in der Hauptstadt Damaskus eingetroffen. Das gab sein Sprecher Ahmed Fawzy bekannt. Brahimi werde von Mokhtar Lamani begleitet, der dauerhaft in Damaskus bleiben und ihn dort vertreten soll. Am Freitag soll Brahimi auch mit dem syrischen Präsidenten Assad zusammenkommen.
Brahimi hatte sein Amt als Syrienbeauftragter der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga als Nachfolger des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan am 1. September angetreten. Seinen Plan zur Beilegung der seit inzwischen 18 Monate andauernden Krise will er erst vorlegen, wenn er mit allen betroffenen Parteien gesprochen hat. Mit einem schnellen Durchbruch rechnet er aber nicht.
Unterdessen hat Al-Kaida die Muslime zur Unterstützung der Rebellen in Syrien aufgerufen. Ein Sturz von Präsident Bashar al-Assad diene dem letztendlichen Ziel, Israel zu besiegen, sagte der Chef der radikal-islamischen Organisation, Ayman al-Zawahiri, in einem Audiomitschnitt, der am Donnerstag im Internet verbreitet wurde.
Die USA würden Assad nicht stürzen, weil sie fürchteten, ein ihm nachfolgendes islamistisches Regime könnte den jüdischen Staat bedrohen. Die USA sind einer der schärfsten Kritiker des syrischen Präsidenten, der mit Waffengewalt gegen Rebellen vorgeht. Dem Aufstand, den auch der Westen unterstützt, haben sich auch radikale Islamisten angeschlossen. Nach UNO-Angaben ist auch Al-Kaida in dem arabischen Land aktiv.












