Mindestens 30 Soldaten in Syrien getötet

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Kurz vor der ersten Reise des neuen UNO-Sondervermittlers Brahimi nach Damaskus haben Rebellen blutige Anschläge auf Regimesoldaten gemeldet. Bei einem Bombenangriff auf einen Militärposten in der Provinz Idlib wurden mindestens 18 Soldaten getötet und Dutzende verletzt. In der Provinz Latakia starben laut Aktivisten mindestens zwölf Soldaten, als ihr Fahrzeug in einen Hinterhalt geriet.
Der algerische Diplomat Brahimi wird am Donnerstag in Syrien erwartet. Geplant ist auch ein Treffen mit dem syrischen Präsidenten Assad. Brahimi, Syrienbeauftragter der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, hatte sein Amt als Nachfolger des ehemaligen UNO-Generalsekretärs Annan am 1. September angetreten. Seinen Plan zur Beilegung der 18 Monate langen Krise will er erst vorlegen, wenn er mit allen betroffenen Parteien gesprochen hat. Mit einem schnellen Durchbruch rechnet er aber nicht.
Am Mittwoch kam Brahimi mit Vertretern der Arabischen Liga in Kairo zusammen. Auch Gespräche mit der syrischen Opposition waren anberaumt. Syrische Oppositionelle berichteten unterdessen von neuen Gefechten in Homs, Hama, Aleppo, Deir As-Saur und Damaskus. Landesweit kamen demnach mindestens 110 Menschen ums Leben.
Nach UNO-Angaben entwickelt sich der Aufstand in Syrien zunehmend zu einem Kampf zwischen Sunniten und Alawiten. Assad gehört der Minderheit der Alawiten an.












