In Italien wächst Druck für Montis Amtsverbleib

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In Italien wächst der Druck für einen Amtsverbleib von Premier Monti auch nach Ende der Legislaturperiode im März 2013. Die Aussicht einer zweiten Regierung Monti, die nach den Parlamentswahlen im kommenden Frühjahr die Sanierungspolitik in Italien fortsetze, gilt in politischen und wirtschaftlichen Kreisen in Rom als immer wahrscheinlicher.
Als prominentester Befürworter eines Kabinetts Monti Bis gilt der italienische Staatschef Giorgio Napolitano. Der Präsident lobte am Samstag die Arbeit der Regierung Monti, die mit "Verantwortungsbewußtsein" zur Eindämmung der akuten Schuldenkrise beigetragen habe. Dank Monti habe Italien seine internationale Glaubwürdigkeit zurückgewonnen. Seine Worte gelten in Rom als Appell an die italienischen Parteien, sich für eine Amtsverlängerung Montis im kommenden Jahr zu bemühen.
Der Chef der stärksten italienischen Einzelpartei "Volk der Freiheit" (PDL - Popolo della liberta), Angelino Alfano, signalisiert Bereitschaft, ein zweites Kabinett Monti zu unterstützen. Allerdings müsse sich der seit November amtierende Premier Parlamentswahlen unterziehen. Das Fachleutekabinett um Monti war im vergangenen November nach dem Sturz der Regierung von Silvio Berlusconi unter dem Druck der akuten Schuldenkrise eingesetzt worden. Das Kabinett wird im Parlament von einer breiten Mehrheit unterstützt.
Kritisch zeigt sich dagegen die rechtspopulistischen Lega Nord, die einzige Oppositionspartei zum Kabinett Prodi im römischen Parlament. "Die Debatte über ein zweites Kabinett Monti ist absurd. "Italien steckt in einer Rezession, die Arbeitslosigkeit ist auf Rekordhoch. Im Herbst wird es Streiks und soziale Proteste geben", warnte Lega-Chef Roberto Maroni.












