Lage in Aleppo spitzt sich zu

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Durch erneute heftige Kämpfe ist die syrische Wirtschaftsmetropole Aleppo teilweise von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten worden. Die syrischen Behörden und die Aufständischen gaben sich gegenseitig die Schuld an der Zerstörung einer wichtigen Wasserleitung am Samstag. Die EU kündigte unterdessen weitere Sanktionen gegen Syriens Führung an.
Rami Abdel Rahman, Chef der oppositionellen Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, sagte, die Zerstörung des Wasserrohrs im Viertel Bustan al-Batsha sei "sehr schlimm, denn es leitete Wasser in die ganze Stadt". Die Aufständischen machten die Luftwaffe von Syriens Staatschef Assad für den Schaden verantwortlich. Aleppos Provinzgouverneur Mohammed Wahid Akkad sprach hingegen von einem "terroristischen" Angriff - damit bezeichnet das Assad-Lager Taten der Aufständischen.
Am Sonntag setzte die syrische Armee ihre Bombardements laut Beobachtungsstelle in Aleppo sowie in mehreren Ortschaften in der südlichen Provinz Daraa und in der nordwestlichen Provinz Idleb fort. Im ostsyrischen Deir Ez-Zor wurden den Angaben zufolge sechs Zivilisten durch Bomben und Schüsse getötet. Bei einem Anschlag auf einen Bus auf dem Weg nahe Homs wurden mindestens vier Menschen getötet, wie die Beobachtungsstelle und das Staatsfernsehen übereinstimmend berichteten. Vier weitere Todesopfer gab es in Harasta und Duma.
Unterdessen wurden die internationalen Bemühungen um eine Beilegung des Konflikts fortgesetzt. In den kommenden Tagen soll UNO-Sondergesandter Brahimi nach Damaskus reisen. Die EU-Staaten beschlossen zudem, die Hilfe für die Opfer des Konflikts massiv aufzustocken. Nach UNO-Angaben brauchen 2,5 Millionen Syrer dringend humanitäre Hilfe.













