Wer ein Sozialjahr leistet, soll gratis studieren
Salzburgs Landeshauptfrau hält die Diskussion um Studiengebühren am kochen. Sie hält weiter an der Einführung von Gebühren fest, jene, die ein Sozialjahr verrichten, sollen aber davon befreit werden.

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In der Diskussion um ihr Modell für Studiengebühren hat die Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller in der "Tiroler Tageszeitung" auch eine alte Idee wieder hervorgekramt - die eines Sozialjahres anstelle von Studiengebühren. 2007 war dieses Thema im rot-schwarzen Koalitionsabkommen unter Kanzler Gusenbauer eifrig diskutiert worden, zur Umsetzung in dieser Form kam es dann aber nicht.
Sollte bei der Volksbefragung im Jänner 2013 die Wehrpflicht fallen, könnte sich die Salzburger Landeshauptfrau nun eine Rückkehr zu dieser Idee vorstellen. "Sollte es nach einem Ende der Wehrpflicht ein Sozialjahr geben, so könnte ich mir vorstellen, dass Frauen und Männer von den Studiengebühren dann befreit werden, wenn sie ein Sozialjahr verrichten. Oder man bekommt Zusatzpunkte für das Sozialjahr. Wer etwa beim Roten Kreuz seinen Dienst verrichtet, sollte bei der Aufnahmeprüfung für ein Medizinstudium Punkte gutgeschrieben bekommen", so Burgstaller zu der Zeitung.












