ÖH erwartet sich Kulanz von den Unis
Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) wünscht sich von den Universitäten ein Entgegenkommen im ersten Semester der Neuregelung der Inskriptionsfristen. "Wir erwarten, dass viele Leute, die erst im September ans Inskribieren denken, von den Zulassungsstellen noch aufgenommen werden und die Universitäten im ersten Semester der Neuregelung kulant sind", so der ÖH-Vorsitzende Martin Schott (Fachschaftslisten, FLÖ) auf APA-Anfrage.
Große Änderung im System
Im ersten Jahr mit der verkürzten Frist sei es "natürlich schwer, alle potenziellen Studierenden über die neue Regelung zu informieren. Die 'alten' Inskriptionsfristen gibt es schon seit sehr vielen Jahren und die jetzige Vorverlegung ist eine große Änderung in diesem System", betonte der ÖH-Chef. Deshalb habe man mit dem Wissenschaftsministerium auch eine Inseratenkampagne sowie die Neuauflage der Homepage "http://www.studienbeginn.at" vereinbart. Man hoffe auch, dass die aktuelle Berichterstattung in den Medien viele Studierwillige erreiche.
Gleichzeitig vermutet die ÖH aber auch, dass potenzielle Studierende von "bestehenden Hürden" wie der Studieneingangsphase, Aufnahmetests, der schlechten sozialen Lage sowie der Berichterstattung über die schlecht ausgestatteten Unis abgeschreckt werden.












