Bombenanschlag in Damaskus

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Ein Bombenanschlag vor einer Kommandozentrale der syrischen Armee hat am Mittwoch das Zentrum von Damaskus erschüttert. Das staatliche syrische Fernsehen berichtete von drei Verletzten. Syrien steht indes vor der Aussetzung seiner Mitgliedschaft in der Organisation der Islamischen Kooperation (OIC). Die USA warnten den Iran vor einer Einmischung in den Syrienkonflikt.
Zu dem Anschlag in Damaskus bekannte sich die Rebellen-Armee FSA (Freie Syrische Armee). "Diese Operation war eine Antwort auf die im ganzen Land von den Sicherheitskräften verübten Morde", sagte ein Sprecher der FSA dem Fernsehsender Al-Jazeera. Zuletzt waren am 18. Juli vier führende Vertreter des Sicherheitsapparates bei einem Bombenanschlag im Inneren des Gebäudes des nationalen Sicherheitsrates getötet worden, unter ihnen der Verteidigungsminister und ein Schwager von Machthaber Baschar al-Assad.
US-Verteidigungsminister Panetta sagte in Washington, es gebe Hinweise, dass der Iran gegenwärtig versucht, in Syrien Milizen aufzustellen und zu trainieren. Diese sollten auf der Seite der Regierungstruppen kämpfen. "Wir sehen einen steigenden Einfluss des Irans, und das gibt Anlass zu tiefer Besorgnis."
Das Regime in Damaskus wird indes von der Islamstaaten-Konferenz gemaßregelt. Die saudische Tageszeitung "Al-Hayat" zitierte aus einem Entwurf des Schlussdokuments für das Gipfeltreffen der Organisation, das derzeit in der heiligen saudischen Stadt Mekka stattfindet. Der Resolutionsentwurf, der in der Nacht auf Donnerstag angenommen werden sollte, bezeichnet das Assad-Regime als "illegitim". Es müsse die Anwendung von Gewalt und die Verletzung der Menschenrechte "unverzüglich stoppen", heißt es darin weiter.












