Blackwater-Gründer kehrte Eisenstadt den Rücken

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Die Nachricht, dass Erik Prince, Gründer der umstrittenen US-Sicherheitsfirma Blackwater, in Eisenstadt über einen Wohnsitz verfügt, hatte im März dieses Jahres für Aufsehen gesorgt. Nun hat der US-Amerikaner der burgenländischen Landeshauptstadt den Rücken gekehrt: Sein Wohnsitz ist abgemeldet, berichtete am Freitag die Tageszeitung "Kurier".
Dass Prince Interesse am Flugzeughersteller Diamond Aircraft in Wr. Neustadt hatte, wird laut "Kurier" dementiert. Gerüchte über eine Kooperation mit der Höheren Technischen Bundeslehranstalt (HTBLA) für Flugtechnik in Eisenstadt hatte im März der Direktor der Schule gegenüber der APA zurückgewiesen.
Die Polizei habe laut der Tageszeitung mehrmals die Adresse von Prince aufgesucht, ihn jedoch dort nie angetroffen. Daher sei er von der Behörde zwangsweise abgemeldet worden. Sein Hauptwohnsitz habe sich als nicht vorhanden herausgestellt, hieß es dazu aus dem Rathaus.
Prince hatte Mitte der 1990er-Jahre die Firma Blackwater gegründet, die durch Söldnerdienste für die US-Regierung im Irak nach 2003 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde. Dort wurde sie wiederholt für Gewalttaten und Tötungen von Zivilisten verantwortlich gemacht. Die Firma benannte sich später in "Xe Services" um und heißt mittlerweile "Academi". Price verkaufte seine Anteile im Jahr 2010.












