Mehr als 50.000 syrische Flüchtlinge in der Türkei

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Die Zahl der syrischen Flüchtlinge im Nachbarland Türkei ist nach offiziellen Angaben auf mehr als 50.000 gestiegen. Allein in den vergangenen beiden Tagen hätten mindestens 2.000 Syrer wegen der anhaltenden Kämpfe ihre Heimat verlassen, teilte die Katastrophenschutz-Behörde mit. Es werde befürchtet, dass der Flüchtlingsstrom insbesondere aus der umkämpften Stadt Aleppo weiter ansteigen werde.
Dort liefern sich Aufständische und Soldaten von Machthaber Assad seit Wochen heftige Gefechte. Rebellen erklärten am Donnerstag, sie hätten die Kontrolle über Teile des besonders umkämpften Stadtbezirks Salaheddine zurückgewonnen. Am Vortag hatten sie Stellungen in dem Viertel aufgeben müssen. In dem 17-monatigen Aufstand gegen Assad sind nach Angaben der Opposition mindestens 18.000 Menschen umgekommen. Nachbarländer wie die Türkei befürchten eine Flüchtlingskrise.
Unterdessen beraten auf Einladung der iranischen Führung mehrere Staaten am Donnerstag in Teheran über die Lage in Syrien. Unklar war zunächst, wer genau an der Konferenz teilnimmt, die am Abend beginnen soll. Eingeladen sind Außenminister von Staaten, die nach Einschätzung des Iran eine "realistische Einstellung" zur Krise in Syrien haben. Gemeint sind Länder, die den von Rebellen bedrängten syrischen Präsidenten Assad weiter an der Macht sehen wollen und das Ziel verfolgen, den Bürgerkrieg mit friedlichen Mitteln ohne ausländische Einmischung zu beenden.
Irans Präsident Ahmadinejad bezeichnete das Treffen in Teheran als neue Chance für Frieden in Syrien. Von den politischen Protagonisten in der Syrien-Krise hat bis jetzt nur Russland zugesagt und schickt seinen Botschafter in Teheran.












