Israel verhinderte Blockfreien-Ministertreffen

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Ein internationales Ministertreffen der Blockfreien Staaten, das im Westjordanland stattfinden sollte, ist am Sonntag kurzfristig abgesagt worden. Die israelischen Behörden verweigerten den Außenministern aus Malaysia, Indonesien, Bangladesch und Kuba die Anreise zum Sitz der palästinensischen Autonomieverwaltung.
Es sollte eines der Vorbereitungstreffen für den Gipfel der Blockfreien in Teheran Ende des Monats sein. Unklar war zunächst noch, ob das Treffen kurzfristig nach Jordanien verlegt werden würde. Mit dem Treffen in Ramallah sollte die internationale Unterstützung für das Bemühen der Palästinenser auf den Status eines ständigen Beobachters bei den Vereinten Nationen untermauert werden. Die Entscheidung zur Absage des Treffens in Ramallah sei getroffen worden, nachdem alle Delegationen bereits zu einem Zwischenstopp in der jordanischen Hauptstadt Amman angekommen gewesen seien, sagte ein Palästinenservertreter. Insgesamt sollten an dem Blockfreien-Treffen Vertreter aus 13 Ländern teilnehmen.
Ein im September gestarteter Versuch der Palästinenser, im UNO-Sicherheitsrat eine Mehrheit für eine Aufnahme als Mitgliedsland zu erhalten, war gescheitert. Daher bemüht sich die Palästinenserführung unter Präsident Mahmoud Abbas nunmehr um einen Beschluss der UNO-Vollversammlung, der ihnen den Status eines Nicht-Mitgliedsstaates mit ständigem Beobachterstatus geben würde.
Die israelische Luftwaffe tötete am Sonntag indes einen militanten Palästinenser im Süden des Gazastreifens. Das Motorrad des Opfers sei von einer Rakete getroffen worden, teilte ein Sprecher der Hamas mit. Ein weiterer Mann, der ebenfalls auf dem Motorrad saß, sei verletzt worden. Das israelische Militär bestätigte den Angriff.












