Finanzkrise treibt arme Griechen ins Kloster

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Immer mehr verarmte Griechen suchen aufgrund der Finanzkrise Zuflucht in Klöstern. Dort erhielten sie geistigen Beistand, vor allem aber freie Kost und Logis, berichtet das Magazin "Focus". Laut Pater Simeon aus dem Ort Thiva unweit von Athen nehmen die Mönche viele Anwärter auf, um sie etwa vor einem Selbstmord zu bewahren oder bei Krankheit zu pflegen.
"Ich schätze, dass höchstens jeder Zehnte von denjenigen, die jetzt in die Klöster eilen, wirklich berufen ist", sagte der orthodoxe Ordensmann. Er rechne damit, dass die meisten wieder austreten werden, wenn sich die Lage bessere. Das Magazin berichtet allerdings, mittlerweile hat die Troika aus IWF, EZB und EU-Kommission manchen Klöstern strenge Finanzvorschriften gemacht. So müssten die von Steuerzahlungen befreiten Orden die sogenannte 10 zu 1-Regel zur Auflage gemacht, dass in Orden, deren Mitglieder ein Gehalt vom Staat beziehen, erst zehn Brüder sterben müssen, bevor ein neuer geweiht werden darf.












