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    Zuletzt aktualisiert: 04.08.2012 um 22:23 UhrKommentare

    Politikern läuft das Volk davon

    Eine aktuelle Umfrage zeigt: Freunde nehmen einen immer wichtigeren Platz im Leben ein - Politiker dagegen schneiden deutlich schlechter ab als früher. Wichtiger geworden ist den Menschen ihre Meinungsfreiheit.

    Foto © Klaus-Peter Adler - Fotolia.com

    Freunde, bestmögliche medizinische Versorgung und gleiches Recht für alle - darauf vertrauen zu können, spielt für die Österreicher eine immense Rolle. Das ergibt eine aktuelle Erhebung des Instituts "market" in Linz.

    Das Thema Freundschaft hat es damit erstmals auf Platz eins geschafft: Gaben dieses Mal 93 Prozent an, es schaffe Vertrauen, wenn Freunde in Notsituationen zu einem stehen, waren es 2002 "nur" 77 Prozent. Deutlich wichtiger geworden - hier beträgt das Plus rund 20 Prozent - sind den Menschen hierzulande auch die Meinungsfreiheit und der Wunsch, dass Journalisten objektiv informieren. Dass das in der Realität auch so ist, daran zweifeln viele Befragte allerdings.

    Über die Jahre hinweg wichtig sind den Österreichern regelmäßige Lohnzahlungen (87 Prozent), gesicherte Spareinlagen und Friede im Land (jeweils 86 Prozent). Aber auch, dass die Regierung zum Wohl aller Bürger handelt (84 Prozent), der Staat Pensionen zahlen kann (83 Prozent) und dass politische Versprechen eingehalten werden (78 Prozent).

    Schlechtes Zeugnis

    Dass sich Zeiten und damit auch Werte ändern, zeigen diese Umfrageergebnisse: War vor zehn Jahren noch für 83 Prozent der Österreicher ein sicherer Arbeitsplatz das Nonplusultra, stimmen dem nun nur noch 66 Prozent zu. Für Vertrauen am wenigsten wichtig ist heute das Argument, Gott halte seine "schützende Hand" über einen (49 Prozent). Dennoch trauen die Menschen dem Allmächtigen am meisten zu: Beim Soll-Ist-Vergleich, also der Frage, inwiefern der Wunsch mit der Realität übereinstimmt, wird Gottes schützende Hand mit "+1" beurteilt. Alle anderen Faktoren hingegen negativ - das heißt, dort besteht noch Aufholbedarf.

    Besonders skeptisch dürften die Österreicher ihren Gerichten gegenüber sein: Viele sind der Meinung, dass Vermögen oder gesellschaftliche Stellung sehr wohl Auswirkungen auf das jeweilige Urteil habe. Auch an eine umsichtige Regierung und das Umsetzen von politischen Zielen glaubt eine Mehrzahl der Befragten nicht.

    Für wenig realistisch halten die Befragten auch: jemals vom Staat eine Pension zu bekommen; medizinisch wirklich optimal versorgt zu werden; Spareinlagen in Krisenzeiten herauszubekommen; dass in den Geschäften sichere Lebensmittel angeboten werden. Kaum Diskrepanz gibt es hingegen, wenn nach der Treue des Partners, der Auszahlung des Lohns oder der Währungsstabilität gefragt wird: Bei diesen Fragen stimmen Wunsch und Realität fast überein - zumindest gefühlt.


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