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Zuletzt aktualisiert: 30.07.2012 um 05:10 Uhr

Spitäler-Chefin am Absprung?

Mit Herbst tritt die neue alte Struktur im Spitalswesen wieder in Kraft. Zwei Jahre nach dem Kraftakt, mit dem FPK und ÖVP Gesundheitsreferent Peter Kaiser (SPÖ) entmachtet hatten, wurde der Retourgang eingelegt.

Im Gespräch mit "Kopfjägern": Manegold

Foto © KLZ/Bettina FriedlIm Gespräch mit "Kopfjägern": Manegold

Zu groß wurden durch umstrittene Entscheidungen der Spitäler-Holding Kabeg die Rufschädigung und die Probleme vor allem für das Klinikum Klagenfurt. Das neue, von allen vier Landtagsparteien beschlossene neue Kabeg-Gesetz, stellt zu 95 Prozent den früheren Zustand wieder her.

Das könnte Kabeg-Chefin Ines Manegold die Freude an ihrem Job verdorben haben. Sie bestätigt Gespräche mit Personalberatungsunternehmen, dementiert aber konkrete Verhandlungen über einen Manager-Posten in einem deutschen Gesundheitsunternehmen. Sie werde "öfters angesprochen", so Manegold. Das könnte Ergebnis ihres erfolgreichen Netzwerkens sein. Denn 2010 kürte sie ein deutsches Gesundheitswirtschaftsmagazin zur "Managerin des Jahres". Mitherausgeber ist zufällig ein deutscher Spitalschef, der Ersatzmitglied in der Kabeg-Expertenkommission ist, die es künftig in der Form auch nicht mehr geben wird.

B estritten wird von Manegold, dass sie Scheinrechnungen zu verantworten habe, die von der Kabeg bezahlt würden. Eine entsprechende - anonyme - Anzeige erging an die Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien.

ANTONIA GÖSSINGER

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