Drei zivile Militärtrainer in Afghanistan getötet
Drei zivile Militärtrainer sind im Westen Afghanistans getötet worden. Die ausländischen Staatsbürger hätten Kräfte der afghanischen Nationalarmee ausgebildet, teilte ein Sprecher der NATO-Truppen in der Region Herat am Sonntag mit. Sie seien von Männern in afghanischen Uniformen angegriffen und getötet worden.
Einer der Angreifer sei bei dem Zwischenfall umgekommen, nach einem weiteren werde gesucht. Der US-Sender CNN meldete unter Berufung auf einen örtlichen Polizeisprecher, die getöteten Berater seien US-Amerikaner.
Wenige Stunden zuvor waren in der Provinz Wardak die Leichen von fünf Männern gefunden, die auf dem Rückweg von ihrer Arbeit auf einem NATO-Stützpunkt ermordet worden waren. Mit einem sechsten Mann waren sie zuvor von Taliban-Kämpfern gefangen genommen worden, weil sie für die NATO gearbeitet hatten. Der sechste Mann konnte fliehen und machte die Taliban für die Hinrichtung verantwortlich.













