Kosovo erlangte völlige Souveränität
Der aus 25 Unterstützer-Staaten bestehende Internationale Lenkungsrat hatte den Beschluss bereits im Jänner angekündigt - nun ist es so weit: "Die internationale Überwachung endet mit heute".

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In Wien ist am Montag das Ende der internationalen Überwachung der Unabhängigkeit des Kosovo beschlossen worden. Der aus 25 Unterstützer-Staaten bestehende Internationale Lenkungsrat hatte den Beschluss bereits im Jänner angekündigt - insgesamt gab es 25 Unterstützer-Staaten der Unabhängigkeit, darunter Österreich und weiter EU-Staaten, die USA und die Türkei. Demnach soll die internationale Überwachung auslaufen und der Kosovo im September seine volle Souveränität erlangen. "Die internationale Überwachung endet mit heute", erklärte Außenminister Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP).
Die frühere serbische Provinz Kosovo hatte die Unabhängigkeit am 17. Februar 2008 nach dem Krieg der Kosovo-Albaner gegen Serbien 1998/99, in den die NATO mit Bomben auf die damalige Bundesrepublik Jugoslawien eingegriffen hatte, und fast zehn Jahren der UNO-Übergangsverwaltung ausgerufen. Die internationale Überwachung sah der Status-Plan des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari vor, den Belgrad ablehnte, der aber trotzdem umgesetzt wurde. Im mehrheitlich von Serben bewohnten Nordkosovo ist seine Umsetzung allerdings noch ausständig.












