OECD: Gesundheitsausgaben wachsen nicht mehr

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Wirtschafts-, Finanz und Euro-Krise hinterlassen eine deutliche Bremsspur in der Gesundheitsversorgung der OECD-Länder. "Das Wachstum bei den Gesundheitsausgaben ist zum Stillstand gekommen", hieß es am Donnerstag vonseiten der Organisation aus Anlass der Veröffentlichung der aktuellen Datensammlung "OECD Health Data 2012" für 29 Staaten.
Nach durchschnittlichen Steigerungsraten von fünf Prozent im Zeitraum der Jahre 2000 bis 2009, gab es im Jahr 2010 ein Nullwachstum (0,0 Prozent), die öffentlichen Gesundheitsausgaben gingen um 0,5 Prozent zurück. Österreich liegt am OECD-Durchschnitt - mit einem jährlichen Ausgabewachstum für Gesundheit von 2,7 Prozent bis 2009 und nur noch plus 0,4 Prozent im Jahr 2010.
"Während die staatlichen Gesundheitsausgaben am Beginn der Wirtschaftskrise noch aufrechterhalten wurden, zeigten sich 2010 erstmals Einschnitte. Das war speziell der Fall in jenen Ländern, die am härtesten durch die Rezession getroffen wurden", stellte die OECD fest.
So waren in Irland in den Jahren 2000 bis 2009 die gesamten Gesundheitsausgaben noch um jährlich durchschnittlich 8,4 Prozent gestiegen. Im Jahr 2010 gab es einen Rückgang um 7,6 Prozent. In Griechenland war das Wachstum zwischen 2000 und 2009 bei durchschnittlich 6,1 Prozent gelegen, um 2010 um 6,5 Prozent zu fallen.
Die mit Österreich in Sachen Gesundheit am ehesten vergleichbaren Länder - die Schweiz und Deutschland - zeigten für die Jahre 2000 bis 2009 ein jährliches Wachstum der Gesundheitsausgaben von 2,9 (CH) bzw. zwei Prozent. Im Jahr 2010 waren es plus 2,4 (CH) bzw. 2,6 Prozent (Deutschland).
Die Entwicklung dürfte so weitergehen. Die OECD: "Vorläufige Zahlen aus einer begrenzten Zahl von Mitgliedsländern deuten auf ein geringes Wachstum oder Stagnation auch für 2011 hin."












