Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
26. Mai 2013 01:47 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Messerangriff auf französischen Soldaten in Paris Taliban griffen UNO-Gebäude in Kabul an Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Messerangriff auf französischen Soldaten in Paris Taliban griffen UNO-Gebäude in Kabul an
Zuletzt aktualisiert: 21.06.2012 um 14:59 UhrKommentare

Justizausschuss beschloss Lobbying-Gesetz

Das Transparenzpaket absolviert seine parlamentarischen Stationen planmäßig, wenn auch mit letzten Änderungen. Am Donnerstag wurden im Justizausschuss sowohl das Lobbyisten-Gesetz als auch Verschärfungen des Korruptionsstrafrechts beschlossen.

Beim Lobbyistengesetz stimmte die FPÖ mit den Regierungsparteien und sorgte somit für die notwendige Zweidrittelmehrheit. Zuletzt wurden noch Rechtsanwälte aus dem Geltungsbereich entfernt, was laut Parlamentskorrespondenz auf heftige Kritik von Grünen und BZÖ stieß, von SPÖ, ÖVP und FPÖ aber verteidigt wurde.

Das Lobbying-Gesetz sieht Registrierungs- und Offenlegungspflichten für Lobbying-Unternehmen, unter anderem auch ein entsprechendes Register, vor. Ausnahmen von den Bestimmungen gibt es für politische Parteien, Sozialversicherungsträger, sowie Kirchen und Religionsgemeinschaften und jetzt auch noch Rechtsanwälte und andere rechtsberatende Berufe.

Das Korruptionsstrafrecht wurde von SPÖ, ÖVP, Grünen und BZÖ eingebracht und von diesen vier Parteien beschlossen, wobei die FPÖ teilweise mitging. Mit dem Vier-Parteien-Antrag wird aktive und passive Bestechung von Abgeordneten wie bei allen anderen Amtsträgern strafbar gemacht. Ebenfalls strafbar ist das "Anfüttern" als Gewährung eines nicht geringfügigen Vorteils, wenn sie darauf abzielt, den Amtsträger wohlwollend zu stimmen und seine Tätigkeit zu beeinflussen.

Dass per Abänderungsantrag Zuwendungen für gemeinnützige Zwecke vom Anfütterungsverbot noch ausgenommen wurden, störte die FPÖ, weil dadurch Zahlungen an Organisationen und Einrichtungen mit Parteinähe nicht vom Straftatbestand erfasst würden. Die Freiheitlichen hatten aber mit einem eigenen Abänderungsantrag keinen Erfolg.

Ebenfalls den Ausschuss passierte die Integration des Bezirksgerichts Purkersdorf in jenes in Hietzing. Diese Maßnahme ist Teil der Bezirksgerichte-Reform, die ansonsten per Verordnung vonstattengeht. Im Fall Purkersdorf/Hietzing werden aber Ländergrenzen überschritten, weswegen ein Gesetz nötig ist.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Obama will Guantanamo schließen

US-Präsident Barack Obama will das Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba j...Bewertet mit 5 Sternen

 

Politik im Bild

Landesversammlung der Grünen in Klagenfurt 

Landesversammlung der Grünen in Klagenfurt

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang