Kohl: "Schützenhöfer hat sich zum Kasperl gemacht"
Andreas Khol, Obmann des ÖVP-Seniorenbundes, ärgert sich über Pensions-Ideen. Khol wirft dem steirischen LH-Vize außerdem vor, "die Parteilinie verlassen" zu haben.

Foto © APSchuster, bleib' bei deinem Leisten": Andreas Khol, Seniorenobmann
Drastische Worte findet der Chef des ÖVP-Seniorenbundes, Andreas Khol, über seinen steirischen Parteifreund Hermann Schützenhöfer, der für eine schrittweise Anhebung des Pensionsalters auf 67 Jahre eintritt. "Schützenhöfer hat sich selbst zum Kasperl gemacht. Man kann nicht alles wissen, wenn man Bezirke und Gemeinden zusammenlegt. Bei den Pensionen ist Schützenhöfer das Salzamt. Er ist dafür einfach nicht zuständig. Da kann man nur sagen: Schuster, bleib bei deinem Leisten!"
Khol wirft Schützenhöfer vor, "die Parteilinie verlassen" zu haben. Ziel sei die faktische Anhebung des Pensionsalters um drei Jahre bis 2016. "Was in 30 Jahren oder mehr nötig wird, diskutieren wir dann", so Khol. Zu Schützenhöfers Forderung nach einer Nulllohnrunde für Pensionisten: "So was kann nur ein Unkundiger verlangen." Die Pensionisten trügen mit 2,4 Milliarden Euro zum Sparpaket bei. Auch sei es "unsozial", Kleinstpensionisten mit weniger als 1000 Euro im Monat Erhöhungen vorzuenthalten.












