18 Tote bei Kämpfen mit Kurdengruppe in der Türkei

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Bei Kämpfen zwischen türkischen Soldaten und kurdischen Aufständischen sind laut Sicherheitskreisen am Dienstag 18 Menschen getötet worden. Kämpfer der PKK hätten bei drei zeitgleichen Angriffen auf Militärposten im Südosten des Landes acht Soldaten getötet und 16 verletzt, hieß es. Der Gouverneur der Provinz Hakkari teilte mit, bei den folgenden Gefechten seien zehn PKK-Mitglieder getötet worden.
Die Kämpfe fanden nahe der Grenze zum Irak statt, wo sich Tausende radikale Kurden in den Bergen verschanzt halten. Die PKK wird von der Türkei, der Europäischen Union und den USA als Terror-Organisation eingestuft. Bei ihrem Kampf für einen unabhängigen Kurdenstaat sind seit 1984 mehr als 40.000 Menschen ums Leben gekommen.
Hochrangige Militärangehörige und mehrere Minister des türkischen Kabinetts reisten nach dem Angriff in die Region, die auch an den Iran grenzt. Der türkische Staatschef Gül verurteilte die Gewalt. Zugleich sagte er, die Türkei werde "das terroristische Problem lösen, ohne Abstriche an ihrer staatlichen Autorität und der Rechtsstaatlichkeit zu machen".
Die PKK, die von den USA und der Europäischen Union als Terrororganisation eingestuft wird, kämpft seit 1984 gegen den türkischen Staat. In dem Konflikt starben bislang rund 45.000 Menschen. In der nun betroffenen Bergregion gibt es immer wieder Gewalt zwischen Soldaten und kurdischen Kämpfern. Die Armee startet dort häufig Einsätze gegen die Rebellen.












