Rettungsschirm: FPÖ gibt sich bockig
Nach dem Eklat im Nationalrat am Donnerstag hat die FPÖ damit gedroht, am Freitag weder Ausschüssen noch Plenartagesordnungen zum Thema "Rettungsschirm" zuzustimmen.

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Aus Protest gegen die Vorgehensweise von SPÖ, ÖVP und Grünen, die in der gestrigen Nationalratssitzung kurzfristig die "Erste Lesung" eines Gesetzesvorschlags zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) gegen den Willen von FPÖ und BZÖ auf die Tagesordnung gesetzt hatten, haben die Freiheitlichen am Freitag eine Blockade beim ESM im Parlament angekündigt.
Sollte es keine Volksabstimmung geben, werde die Partei weder Ausschüssen noch Plenartagesordnungen zu diesem Thema zustimmen, kündigte Parteichef Strache am Freitag an. "Wir werden garantiert keine Beitragstäterschaft zum Ende unserer Souveränität und Budgethoheit und damit zum Ende der Zweiten Republik leisten", gab sich Strache weiterhin empört. Aus Sicht der Freiheitlichen gibt es beim ESM "nur einen gangbaren Weg": eine "ausgedehnte Ausschussberatung" allenfalls auch über die Sommermonate und am Ende des parlamentarischen Prozederes den Beschluss einer Volksabstimmung.
Parlamentspräsidentin Prammer zeigte sich auf APA-Anfrage trotz der Ankündigung gelassen. "Es gilt, weiter zu verhandeln", sagte sie laut ihrem Sprecher. Man werde in den nächsten Präsidialkonferenzen sehen, wie man mit diesem Verhalten umgehen wird.













