USA wollen "Informationsblockade" in Nordkorea auflösen
Die USA sind überzeugt, der Schlüssel zu "positiven Veränderungen" in dem kommunistischen Land sei das Durchbrechen von "Informationsblockaden".

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Die USA wollen nach den Worten ihres Sondergesandten für Menschenrechtsfragen die "Informationsblockade" in Nordkorea durchbrechen. Das sei nach seiner Ansicht der Schlüssel zu "positiven Veränderungen" in dem kommunistischen Land, sagte Robert King am Donnerstag bei einem Seminar in Seoul. Nordkorea nannte er das "wahrscheinlich extremste Beispiel für Isolation in diesem Zeitalter der praktisch sofortigen globalen Information". Die Nordkoreaner hätten praktisch keinen Zugang zum Internet, und die Kommunikation über Handys und der Gebrauch von Radioempfängern sei stark eingeschränkt, sagte King.
Radios werden bei der Produktion so voreingestellt, dass nur staatliche Sender empfangen werden können. Den Menschen, die sich Informationen von ausländischen Quellen beschaffen, droht nach Angaben von Flüchtlingen eine strenge Bestrafung. King warf dem Regime in Pjöngjang vor, durch die strikte Informationspolitik verhindern zu wollen, dass Berichte über Menschenrechtsverstöße nach außen dringen. Nordkorea zählt zu den Ländern mit den schwersten Menschenrechtsverletzungen. Die Zahl der politischen Gefangenen wird auf 150 000 bis 200 000 geschätzt.
Die USA seien entschlossen, die Nordkoreaner mit mehr Informationen zu versorgen, sagte King. Die USA würden Nachrichten und andere Informationen nach Nordkorea senden, "um die Isolation der Menschen dort zu überwinden und unabhängige Informationsquellen zugänglich zu machen". Voice of America (VOA) sendet etwa ein mehrstündiges koreanischsprachiges Radioprogramm unter anderem via Kurzwelle, dessen Ausstrahlung Nordkorea zu blockieren versucht. Über China gelangen nach Angaben von nordkoreanischen Flüchtlingen auch Kurzwellenempfänger nach Nordkorea.












