Deutsche Linke setzt Bundesparteitag fort

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Die deutsche Linke hat am Sonntag ihren zweitägigen Bundesparteitag in Göttingen fortgesetzt. Nach der umkämpften Neuwahl einer neuen Doppelspitze aus der sächsischen Bundestagsabgeordneten Katja Kipping und dem baden-württembergischen Landeschef Bernd Riexinger am Samstag stand unter anderem die Bestimmung eines neuen Bundesgeschäftsführers und weiterer Vorstandsmitglieder auf dem Programm.
Dabei wurde der zu den Reformern zählende Matthias Höhn ohne Gegenkandidat mit 81 Prozent zum neuen Bundesgeschäftsführer gewählt. Damit konnten die Reformer im Gerangel mit dem fundamentalistischen Flügel um die Besetzung des Parteivorstandes Boden gut machen.
Am Samstag war die Galionsfigur der Reformer, der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Dietmar Bartsch, bei der Wahl der Parteichefs knapp an Riexinger gescheitert. Der Gewerkschafter Riexinger zählt zu den Anhängern von Ex-Parteichef Oskar Lafontaine, der einen strikten Oppositionskurs verficht und im Gegensatz zu den Reformern Regierungsbündnisse um den Preis von Kompromissen ablehnt. Zweite Parteichefin wurde Kipping, die sich selbst als strömungsübergreifend versteht.
Zu den vier stellvertretenden Parteivorsitzenden wurden die ehemalige Sprecherin der kommunistischen Plattform, Sahra Wagenknecht, die ehemalige Bundesgeschäftsführerin Caren Lay sowie die Bundestagsabgeordneten Jan van Aken und Axel Troost gewählt.













