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Zuletzt aktualisiert: 02.06.2012 um 16:42 UhrKommentare

Strache räumt "komische Optik" in Causa Graf ein

Der FPÖ-Chef fühlt sich angesichts der "Vorverurteilungen schon manchmal an den Fall Strauss-Kahn" erinnert - räumt allerdings eine "komische Optik" in der Stiftungsaffäre um Martin Graf ein.

Foto © APA

Die Stiftungs-Causa rund um den Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf habe eine "mehr als komische Optik", räumt FPÖ-Chef Strache gegenüber der "Presse" ein. Sollten die Vorwürfe stimmen - also persönliche Bereicherung im Spiel gewesen sein - wäre "ein Rücktritt fällig", sagte er gegenüber "Österreich".

Sollte aber das von der Stifterin per Abberufungsantrag angerufene Gericht bestätigen, dass alles korrekt war, werde sich Graf aus der Stiftung zurückziehen, bekräftigte Strache. Der FP-Chef verweist auf Grafs Versicherung ihm gegenüber, dass der Vorwurf der Bereicherung nicht stimme und alles korrekt sei: "Das kann und will ich nicht prüfen, sondern das ist Sache des Gerichts." Er räumt in der "Presse" ein, dass die ganze Sache "sehr unangenehm für uns" sei. Gegen Graf würden "immer Kampagnen geführt", sagt der FP-Chef - und fühlt sich angesichts der "Vorverurteilungen schon manchmal an den Fall Strauss-Kahn" erinnert.

Die angesichts der Causa Graf neuerlich diskutierte Abwahlmöglichkeit für Nationalratspräsidenten kann sich Strache "gut vorstellen". Er will aber, dass ein Nominierungsrecht nach Stärke der Fraktionen "festgeschrieben" wird. Denn "jedes Mal, wenn es um einen FPÖ-Kandidaten geht, halten sich Grüne und Teile der SPÖ nicht an das demokratische Wahlergebnis".


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