Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Mai 2013 02:47 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Assad räumt Friedensinitiative keine Chancen ein Syrische Aufständische töteten Hisbollah-Kämpfer Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Assad räumt Friedensinitiative keine Chancen ein Syrische Aufständische töteten Hisbollah-Kämpfer
Zuletzt aktualisiert: 30.05.2012 um 16:54 UhrKommentare

Gauck traf Netanyahu in Israel

Foto © APA

Während seines Staatsbesuchs in Israel hat der deutsche Bundespräsident Gauck am Mittwoch im Gespräch mit Regierungschef Netanyahu Differenzen über die israelische Siedlungspolitik in den besetzten palästinensischen Gebieten offen angesprochen. Beide Seiten bekräftigten zugleich die stabilen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel, berichtete ein Sprecher von Gauck.

Gauck bekundete sein Unbehagen mit Israels Festhalten am Siedlungsbau in den besetzten palästinensischen Gebieten. Er sehe darin einen "Schlüssel" zur Neubelebung des Friedensprozesses. Netanyahu habe ein Einlenken aber abgelehnt, sagte Gaucks Sprecher.

Über die Siedlungspolitik diskutierten Gauck und Netanyahu ausführlich. "Anmerkungen", die Gauck zum Thema machte, seien immer "Ausdruck einer stabilen Freundschaft". Die deutsche Bundesregierung hatte die israelische Regierung zuletzt wegen der Genehmigung weiterer jüdischer Siedlungen im besetzten Westjordanland kritisiert. Damit würden zusätzliche Hindernisse für den Friedensprozess errichtet.

Nach Angaben des Sprechers hob Gauck die gemeinsamen Werte hervor, denen sich beide Länder verpflichtet fühlen. Gauck bekräftigte: "Deutschland steht solidarisch auf der Seite Israels." Es gebe verschiedene Worte, um dies auszudrücken. Dies ändere nichts an der festen und geschlossenen Unterstützung für Israel. "Das wird immer so sein", sagte Gauck nach Angaben seines Sprechers. Bundeskanzlerin Merkel hatte das Existenzrecht Israels als deutsche "Staatsräson" bezeichnet. Gauck wollte sich diesen Begriff nicht zu eigen machen.

"Ich will mir nicht jedes Szenario ausdenken", sagte der Bundespräsident, stellte aber klar: "Deutschland sollte das allerletzte Land sein, das Israel seine Freundschaft und Solidarität aufkündigt."

Quelle: APA

KLEINE.tv

Tourismus: Kärnten will Wertschöpfung erhöhen

Die Tourismusverantwortlichen in Kärnten ziehen eine positive Bilanz des...Bewertet mit 4 Sternen

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang