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    Zuletzt aktualisiert: 28.05.2012 um 14:04 UhrKommentare

    Tibet-Gesellschaft kritisierte Bundespräsident Fischer

    Fischer, der sich nicht mit dem Dalai Lama getroffen hat, habe damit "großes Unbehagen und Unverständnis" in weiten Teilen der Bevölkerung ausgelöst. Die "Österreichisch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung" hat wiederum hat die Treffen von Faymann und Spindelegger mit dem religiösen Oberhaupt kritisiert.

    Foto © APA

    Die österreichische Gesellschaft zur Hilfe an das Tibetische Volk hat Bundespräsident Fischer kritisiert, da dieser beim Besuch des Dalai Lama in Wien das religiöse Oberhaupt der Tibeter nicht getroffen hatte. Fischer habe eine ablehnende Haltung an den Tag gelegt, die "großes Unbehagen und Unverständnis" in weiten Teilen der Bevölkerung ausgelöst habe, teilte die Gesellschaft am Montag mit.

    Die Gruppe wies darauf hin, dass auch Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger den Dalai Lama trafen. "Wo liegt dann für den Bundespräsidenten das Problem?" Die Aktivisten fühlten sich auch von einer Stellungnahme Fischers beleidigt, in der er erklärte, an der österreichischen Ein-China-Politik werde sich nichts ändern. Weder der Dalai Lama noch die exiltibetische Regierung würde auf eine Loslösung Tibets von China hinarbeiten, hieß es von der Gruppe, die unter dem Motto "Save Tibet" agiert. Fischer betone zwar, sich für die Menschenrechte einzusetzen, tue dies aber "offensichtlich nur verbal und ohne seinen Worten Taten folgen zu lassen".

    Die "Österreichisch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung" wiederum hat die Treffen von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) mit dem Dalai Lama, dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter im Exil, kritisiert. Es sei "bedauerlich, dass die österreichische Führungsspitze den separatistischen Führer der chinesischen Provinz Tibet in Österreich empfängt und außer Acht lässt, dass diese Begegnung ernsthaft die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und China gefährdet", so Georg Zanger, der Präsident der ACBA, am späten Sonntagabend in einer Aussendung.

    Die ACBA ist eine Wirtschaftsplattform, die die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zu China im Interesse österreichischer Unternehmer fördern will.

    Quelle: APA

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