Syriens Opposition gibt Regime Schuld an Terror

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Die syrische Opposition hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon widersprochen, der die jüngsten Anschläge in Damaskus für das Werk von Al-Kaida hält. Ein Vertreter des "Syrischen Nationalrates" sagte, die Anschläge seien von Terroristen verübt worden, die das Regime von Präsident Bashar al-Assad als "Reserve für schlechte Zeiten" in seinen Gefängnissen festgehalten habe.
Ban hatte am Vortag erklärt, er glaube, der Sprengstoffanschlag vor einem Verhörzentrum in Damaskus sei von Al-Kaida-Terroristen verübt worden. Ein Bekennerschreiben im Namen einer neuen islamistischen Terrorgruppe war später von Experten und radikalen Islamisten als Fälschung identifiziert worden. Bei dem Anschlag in der vergangenen Woche waren nach offiziellen Angaben bis zu 70 Menschen getötet worden. Nicht alle Leichen konnten gleich identifiziert werden.
Die staatliche Nachrichtenagentur SANA meldete unterdessen, in den Provinzen Hama und Homs seien zwei Angehörige der Ordnungspolizei getötet worden. Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter berichtete, durch einen Sprengstoffanschlag in Aleppo sei zudem am Freitag ein Offizier der Regierungstruppen ums Leben gekommen. Bis zum Vormittag zählten die Regimegegner sieben Zivilisten, die ihren Angaben zufolge von den Regierungstruppen getötet wurden, darunter zwei Kinder.
Die Lage in der als Hochburg der Aufständischen geltenden Stadt Homs habe sich seit Ankunft der UNO-Beobachter vor einem Monat jedoch gebessert. Das sagte der in Homs tätige syrische Jesuit Pater Ziad Hilal. Aber man höre weiterhin Schüsse, es komme auch zu gelegentlichen Kämpfen zwischen der Armee und den Rebellen.












