Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 25. Juli 2014 22:41 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    AUA fliegt ab Sonntag wieder Tel Aviv an EU weitet Russland-Sanktionen aus Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel AUA fliegt ab Sonntag wieder Tel Aviv an EU weitet Russland-Sanktionen aus
    Zuletzt aktualisiert: 18.05.2012 um 05:19 UhrKommentare

    Ukraine: Timoschenko lässt sich nun doch behandeln

    Foto © APA

    Die in Haft erkrankte ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko (51) lässt sich wieder medizinisch behandeln. Allerdings bezweifelt der Chef des Berliner Krankenhauses Charite, Karl Max Einhäupl, dass eine angemessene Behandlung in der Ukraine möglich ist. Timoschenko hatte die Therapie im Krankenhaus am Dienstag aus Protest gegen die Veröffentlichung ihres Pflegeplans abgebrochen.

    Der Neurologe Lutz Harms von der Charite habe die Oppositionsführerin überzeugt, die Therapie fortzusetzen, teilte das Gesundheitsministerium der Ex-Sowjetrepublik mit. Der Neurologe sollte nach Angaben der Charité noch am Donnerstag nach Berlin zurückkehren. Eine Reha-Expertin werde von Montag an die Behandlung fortsetzen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

    Einhäupl erklärte allerdings: "Als Arzt vertrete ich die Auffassung, dass eine Situation geschaffen werden muss, die man vermutlich in der Ukraine nur schwer herstellen kann." Ob Timoschenko wegen ihres Bandscheibenvorfalls operiert werden müsse, sei noch unklar, sagte er der "Ärzte Zeitung" (Montag-Ausgabe). Timoschenko sei seit dem Vorfall vor einem halben Jahr nicht behandelt worden.

    Der Gefängnisdienst in Charkow warf Timoschenko ein "unsägliches Hin und Her" vor. "Es reicht uns seit langem, dass unhaltbare Informationen über angebliche Vorgänge in der Klinik verbreitet werden", sagte der Leiter Andrej Lapinski am Donnerstag. Das Personal werde in "politische Spielchen hineingezogen", klagte er.

    Staatspräsident Janukowitsch, der als Timoschenkos schärfster Rivale gilt, lehnte eine politische Lösung des international kritisierten Falls erneut ab. Timoschenkos Chancen auf eine Behandlung in Deutschland sanken unterdessen weiter. Eine entsprechende Gesetzänderung habe "keine Priorität", teilte Janukowitschs Partei der Regionen mit.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Schwere Gefechte in Syrien

      Regierungs- und Rebellentruppen bekämpfen sich weiterhin mit viel Gewalt.Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      MH17: Traurige Heimkehr in Eindhoven 

      MH17: Traurige Heimkehr in Eindhoven

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!