Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 02. Oktober 2014 14:40 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Briefbombenattentat auf Athener Börse vereitelt Kein Gunzer-Rückzug: Machtkampf eskaliert Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Briefbombenattentat auf Athener Börse vereitelt Kein Gunzer-Rückzug: Machtkampf eskaliert
    Zuletzt aktualisiert: 16.05.2012 um 23:04 UhrKommentare

    Politische Watschen für Scheuch-Sager

    Nach dem Tetschn-Sager von FPK-Chef Uwe Scheuch hagelt es Kritik aus allen politischen Lagern. Der Kärnter Bildungsreferent fühlt sich falsch verstanden und will Experten zu einem Gespräch laden.

    Scheuch selbst erklärt: "Ich habe Erziehungsmaßnahmen gemeint, mit denen sich Lehrer wirkungsvoll durchsetzen können."

    Foto © Helmut WeichselbraunScheuch selbst erklärt: "Ich habe Erziehungsmaßnahmen gemeint, mit denen sich Lehrer wirkungsvoll durchsetzen können."

    KLAGENFURT. Heftig am politischen Watschenbaum gerüttelt hat der Kärntner Bildungs- und Jugendreferent Uwe Scheuch (FPK) mit seinem Pädagogikverständnis, wir berichteten. Denn für ihn "wäre es oft sinnvoll und gut, wenn der Lehrer hin und wieder eine kleine ,Tetschn' geben könnte". SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas nennt die Aussage "jenseitig". Ihr Kärntner Parteikollege und SPÖ-Vorsitzender Peter Kaiser spricht von einem Skandal, Scheuch sei nicht mehr länger tragbar. BZÖ-Abgeordneter Stefan Petzner fordert, Scheuch das Bildungsreferat zu entziehen. Und Kärntens Grüne verlangen seinen Rücktritt.

    Hinter Scheuch steht sein Parteikollege und Landeshauptmann Gerhard Dörfler. "Ich habe in der Schule viele gesunde Watschen erhalten, die ich provoziert und verdient habe. Keine davon hat mir geschadet", sagte er zur Tageszeitung "Die Presse". Allerdings gäbe es bei ihm eine Grenze: Bei Frauen und Mädchen sei die Ohrfeige undenkbar. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache lehnt hingegen "Gewalt im Erziehungsbereich" ab. Er gibt sich überzeugt, "dass Scheuch das nicht anders sieht".

    Scheuch selbst erklärt: "Ich habe Erziehungsmaßnahmen gemeint, mit denen sich Lehrer wirkungsvoll durchsetzen können." Er sei keinesfalls für körperliche Gewalt, "es tut mir leid, wenn ich falsch verstanden wurde". Nächste Woche will er Experten zu einem Gespräch über das heikle Thema einladen.


    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Künftiger Finanzmarkt-Kommissar muss nachsitzen

      Einige EU-Parlamentarier glauben, Jonathan Hill stehe der britischen Fin...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Team Stronach auf Klausur in Schladming 

      Team Stronach auf Klausur in Schladming

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!