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    Zuletzt aktualisiert: 16.05.2012 um 11:16 UhrKommentare

    Strache gegen Gewalt, aber pro Scheuch

    FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache hat sich am Mittwoch von jeglicher "Tetschn"-Verteilung distanziert und sich zugleich hinter seinen Kärntner Parteifreund Uwe Scheuch (FPK) gestellt.

    Foto © APA

    Dessen Aussagen zur Disziplinierung von Schülern hatten zuvor für gehörigen Wirbel gesorgt. Strache hielt in einer Aussendung fest, er lehne "Gewalt im Erziehungsbereich" ab und sei überzeugt, dass auch Scheuch, in der Kärntner Landesregierung zuständig für Bildungsfragen, das nicht anders sehe. Letzterer war auch am Mittwoch mit Rücktrittsaufforderungen konfrontiert.

    Attacken gegen Lehrer

    Strache verwies darauf, dass die "Zahl der verhaltensauffälligen Schüler" wachse und es auch immer wieder zu Attacken gegen Lehrer komme. Doch Fehlverhalten dürfe "nie mittels 'Tetschn' oder anderer Gewalt sanktioniert werden", hielt der FP-Chef fest. Strafen sollten vielmehr mittels "Schulverweis oder eventuell auch mittels Streichung der Kinderbeihilfe in Extremfällen" verhängt werden. "Ich bin überzeugt, dass auch Uwe Scheuch es nicht anders gemeint haben kann", betonte Strache.

    SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter forderte am Mittwoch indes per Aussendung den sofortigen Rücktritt Scheuchs, ebenso der ehemalige Wiener Stadtschuldratspräsident Kurt Scholz: "Menschen, die die 'gsunde Watschn" wieder einführen wollen, haben im Bildungswesen nichts zu suchen und sollten sich ein Lichtjahr von Erziehungsfragen fernhalten", sagte er im Ö1-"Morgenjournal".


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