Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
25. Mai 2013 05:48 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Stockholm erlebt sechste Nacht der Gewalt Klug verabschiedete Golan- und Libanon-Soldaten Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Stockholm erlebt sechste Nacht der Gewalt Klug verabschiedete Golan- und Libanon-Soldaten
Zuletzt aktualisiert: 13.05.2012 um 15:16 UhrKommentare

Mitglied des afghanischen Friedensrates ermordet

Foto © APA

Die Bemühungen der afghanischen Regierung um eine Aussöhnung mit den Taliban haben erneut einen Rückschlag erlitten. Acht Monate nach dem Mord an Ex-Präsident Rabbani wurde am Sonntag ein weiteres wichtiges Mitglied des Hohen Friedensrates in Kabul getötet. Maulvi Arsala Rahmani sei auf der Fahrt zum Büro aus einem anderen Auto heraus erschossen worden, sagte ein Polizeisprecher.

Die Taliban wiesen eine Tatbeteiligung zurück. Rahmani stand dem Ratskomitee für Taliban-Gefangene vor und war ein enger Berater von Präsident Karzai. Er soll Kontakte zu den Aufständischen unterhalten haben, mit denen Karzai eine Aussöhnung herbeiführen will. Unter dem Ende 2001 gestürzten Taliban-Regime war Rahmani Vize-Bildungsminister gewesen.

Die Taliban hatten kürzlich den Beginn ihrer Frühjahrsoffensive verkündet und damit gedroht, Regierungsangestellte, Ausländer und Angehörige des Friedensrates zu töten. Das krisengebeutelte Land wird immer wieder durch Anschläge erschüttert. Daher wird der geplante Abzug der meisten ausländischen Soldaten bis 2014 mit großer Sorge gesehen.

Der afghanische Präsident Karzai kündigte indes eine weitere Phase der Übergabe der Sicherheitsverantwortung an einheimische Kräfte an. Der Plan sehe vor, dass insgesamt elf weitere Provinzen unter afghanische Kontrolle gestellt werden, teilte das Büro des Präsidenten am Sonntag mit. Damit übernähmen die afghanischen Sicherheitskräfte die Verantwortung über mittlerweile 75 Prozent der Bevölkerung.

Zu den elf Provinzen zählt den Angaben zufolge auch die nordöstliche Provinz Kapisa, in der französische Soldaten der NATO-geführten ISAF-Truppe stationiert sind. Der neue französische Präsident Hollande hatte angekündigt, die französischen Truppen bis Ende des Jahres aus Afghanistan abziehen zu wollen. Der Abzug aller NATO-Soldaten ist bis Ende 2014 geplant.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Obama will Guantanamo schließen

US-Präsident Barack Obama will das Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba j...Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Parteitag der Kärntner FPÖ in Klagenfurt 

Parteitag der Kärntner FPÖ in Klagenfurt

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang