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    Zuletzt aktualisiert: 09.05.2012 um 14:44 UhrKommentare

    Timoschenko hat Hungerstreik beendet

    Die inhaftierte ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko wird am Mittwoch offenbar ihren Hungerstreik beenden. Dies kündigte zumindest ihre Tochter Jewgenija am Dienstag in Charkiw an.

    Foto © APA

    Die inhaftierte ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko ist aus ihrer Gefängniszelle in Charkiw in ein örtliches Krankenhaus verlegt worden. Wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP aus Charkiw berichtete, eskortierte die ukrainische Polizei am Mittwochvormittag einen Konvoi aus vier Fahrzeugen in das Krankenhaus der ostukrainischen Stadt. Nach Angaben der ukrainischen Nachrichtenagentur UNIAN fand der Transport kurz nach 8 Uhr statt. Unterstützer von Julia Timoschenko, die sich beim Krankenhaus befanden, skandierten "Julia - Freiheit".

    Timoschenko hat ihren Hungerstreik beendet. Das teilte der deutsche Arzt Lutz Harms am Mittwoch in Charkiw mit. Die Oppositionspolitikerin hat nach eigenen Angaben seit dem 20. April aus Protest gegen ihre Behandlung durch die Führung der Ex-Sowjetrepublik keine Nahrung zu sich genommen. Sie war in der Früh unter der Aufsicht von Harms aus ihrer Gefängniszelle in Charkiw in ein Krankenhaus verlegt worden.

    "Wir werden beginnen, sie aus dem Hungerstreik herauszuführen", sagte der Neurologe der Berliner Klinik Charité in Charkow rund 450 Kilometer östlich der Hauptstadt Kiew. Dies geschehe erst mit Wasser und Säften, dann mit fester Nahrung.

    Timoschenko verbüßt derzeit eine siebenjährige Haftstrafe wegen Machtmissbrauchs während ihrer Amtszeit als Regierungschefin. Sie leidet an starken Rückenschmerzen und kann sich kaum noch bewegen. Aus Protest gegen ihre Haftbedingungen befand sich die Politikerin seit fast drei Wochen in einem Hungerstreik.

    Wegen des Falles ist das Co-Gastgeberland der Fußball-Europameisterschaft scharfer internationaler Kritik und Boykottdrohungen ausgesetzt. Beobachter werfen Staatspräsident Viktor Janukowitsch vor, seine politische Rivalin "kaltstellen" zu wollen.

    Spezialisten der Berliner Charité hatten sich vergangene Woche mit Timoschenko auf eine Behandlung in der Klinik von Charkiw rund 450 Kilometer östlich der Hauptstadt Kiew verständigt. Das Angebot der deutschen Regierung, die Anführerin der prowestlichen "Orangen Revolution" von 2004 in Deutschland zu pflegen, lehnt Kiew ab.


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