Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 22. Oktober 2014 14:25 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Assad-Regime soll Kobane Waffen geliefert haben Krieg oder Frieden Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Assad-Regime soll Kobane Waffen geliefert haben Krieg oder Frieden
    Zuletzt aktualisiert: 07.05.2012 um 20:42 UhrKommentare

    Tochter Timoschenkos für Gespräche in Berlin

    Mit einem Deutschland-Besuch hat Timoschenko-Tochter Jewgenija um Unterstützung für die inhaftierte ukrainische Ex-Regierungschefin geworben. Das erhoffte Gespräch mit Kanzlerin Merkel kam nicht zustande.

    Jewgenija Timoschenko

    Foto © APAJewgenija Timoschenko

    Mit einem Deutschland-Besuch hat Timoschenko-Tochter Jewgenija um Unterstützung für die inhaftierte ukrainische Ex-Regierungschefin geworben. Jewgenija Timoschenko traf sich am Montag unter anderem mit der deutschen Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Das erhoffte Gespräch mit Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kam dagegen nicht zustande.

    Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, Merkel und Timoschenko hätten sich bereits im vergangenen Herbst getroffen. Am Montagabend reiste Jewgenija Timoschenko weiter nach Paderborn - aber ohne dort an einem Wahlkampf-Auftritt Merkels teilzunehmen, wie zunächst spekuliert wurde. Jewgenija Timoschenko habe ihn im Zug nach Paderborn begleitet, um in Ruhe mit ihm sprechen zu können, sagte der CDU-Europapolitiker Elmar Brok gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Nach der Ankunft habe sie die Rückreise nach Berlin angetreten.

    Während Merkel bisher offen ließ, ob sie zur bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft in die Ukraine fährt, sagte der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) seine Reise ab. "Ich halte es für wichtig, das politische Signal zu setzen, dass man sich so der Europäischen Union nicht annähert", sagte Niebel in der Dienstagsausgabe der Tageszeitung "Die Welt" an die Adresse der Ukraine.

    Mehrere Staatschefs und Präsidenten, darunter Bundespräsident Fischer, der deutsche Präsident Joachim Gauck und der tschechische Präsident Vaclav Klaus, hatten ihre Teilnahme abgesagt. Einige begründeten dies mit dem Fall Timoschenko.

    Die Ukraine steht international in der Kritik, weil die gegen Timoschenko verhängte Haftstrafe als politisch motiviert gilt. Die prominente Politikerin leidet an einem Bandscheibenvorfall und befindet sich aus Protest gegen ihre Haftbedingungen im Hungerstreik. Ein Neurologe der Berliner Charité soll am Montag zur Behandlung der ukrainischen Ex-Regierungschefin in die Ukraine gereist sein. Bereits am Dienstag könnte die Behandlung in einem Krankenhaus im ukrainischen Charkow beginnen. Timoschenkos Verteidiger Alexander Plachotnjuk stellte jedoch den Beginn der Therapie infrage: Wegen ihres Hungerstreiks sei die Politikerin geschwächt, sagte Plachotnjuk.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      In Thüringen stehen die Zeichen auf Rot-Rot-Grün

      Nach einer Empfehlung des SPD-Landesvorstandes rückt Bodo Ramelow dem Mi...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Seligsprechung von Papst Paul IV 

      Seligsprechung von Papst Paul IV

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!