"Vorwärts, Amerika": Obama läutete Wahlkampf ein

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Unter dem Motto "Vorwärts" hat US-Präsident Obama offiziell den Kampf um seine Wiederwahl eröffnet. Sechs Monate vor der Präsidentenwahl am 6. November rief er am Samstag in einer kämpferischen Rede in Columbus (US-Staat Ohio) dazu auf, alles zu tun, damit die Uhren für Amerika nicht zurückgestellt würden. Obama nahm bereits seinen voraussichtlichen Herausforderer Mitt Romney ins Visier.
"Dies ist keine übliche Wahl", rief Obama vor Tausenden jubelnden Anhängern. "Dies ist eine Wahl, in der es um Alles oder Nichts für die Mittelklasse geht." Immer wieder stellte Obama den scharfen Kontrast zu dem Republikaner Romney heraus. Er porträtierte den Exgouverneur und Multimillionär als einen Mann, der die Sorgen und Nöte der Normalbürger nicht verstehe und nach alten Rezepten greife, die sich nicht bewährt hätten. "Er glaubt ernsthaft, wenn Chefs und wohlhabende Investoren wie er Geld verdienen, auch der Rest von uns automatisch in Wohlstand lebt", sagte Obama über den konservativen Romney. "Wir können jetzt nicht zurückgehen, dazu sind wir zu weit gekommen", erklärte Obama, nachdem bereits zuvor seine Frau Michelle in einer Rede das Publikum auf ihn eingestimmt hatte.
Obama wählte Ohio für den Wahlkampfauftakt, weil es zu den sogenannten Swingstaaten gehört. Das Abschneiden könnte für ihn oder auch Romney Wahlsieg oder Niederlage bedeuten. 2008 hatten in Ohio 51 Prozent für Obama gestimmt. 2004 hatte sich die Mehrheit für den Republikaner George W. Bush entschieden, der am Ende seine Wiederwahl als Präsident schaffte.












