Obama sprach am Jahrestag über Bin-Laden-Tötung

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US-Präsident Obama hat die Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden am 2. Mai 2011 als den "wichtigsten Tag" seiner Präsidentschaft bezeichnet. In einem Interview zum Jahrestag mit dem TV-Sender NBC berichtete Obama, wie er die Entscheidung für den Einsatz am Ende ganz alleine habe treffen müssen. "Ich habe mich für das Risiko entschieden", sagte der Präsident laut Voraus-Auszügen des Interviews.
Bin Laden war bei einer nächtlichen Kommandoaktion der US-Elitetruppe Navy Seals erschossen worden, die das Versteck des meistgesuchten Terroristen der Welt im pakistanischen Abbottabad gestürmt hatte. Obama erklärte, er habe sich für diesen Weg und gegen andere Optionen wie etwa einen Luftangriff auf das Anwesen in Abbottabad entschieden, weil er den Navy Seals "zu 100 Prozent vertraut" habe.
"Das musste eine sehr diskrete Operation sein", erinnerte sich Obama. "Nur eine Handvoll Mitarbeiter im Weißen Haus wussten darüber Bescheid." Auch seiner Frau Michelle habe er vorher nichts gesagt. "Jeder Windhauch darüber in der Presse hatte Bin Laden verjagen können", sagte der Präsident. "Wir wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, ob das Anwesen womöglich über geheime Tunnel verfügte, durch die er hätte fliehen können."
Die US-Geheimdienste waren sich nicht sicher, ob sich Bin Landen tatsächlich in dem Unterschlupf aufhielt. Während sich Außenministerin Clinton und der damalige CIA-Chef Leon Panetta für den Kommandoeinsatz ausgesprochen hätten, sei Ex-Verteidigungsminister Gates für eine Bombardierung gewesen.
Bei dem Treffen mit den engsten Beratern habe der Präsident nicht zu erkennen gegeben, welche Variante er bevorzugte. Erst am nächsten Morgen habe er den Befehl gegeben, erzählte Obama.












