Burgstaller fordert fünf Wochen Urlaub für Lehrer

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Salzburgs Landeshauptfrau Burgstaller spricht sich im Vorfeld der Dienstrechts-Verhandlungen für eine Urlaubskürzung bei den Lehrern aus. Lehrer sollten künftig "fünf Wochen reinen Urlaub" haben, wie "alle anderen auch", sagte Burgstaller im "Kurier". Sie fordert zudem, dass Lehrer in den Ferien arbeiten. Am Donnerstag steigt die erste Verhandlungsrunde zum Lehrer-Dienstrecht.
"Viele Eltern müssen - vor allem im Sommer - nacheinander auf Urlaub gehen, damit ihre Kinder immer versorgt sind. Ich bin deshalb für eine durchgehende Ferienbetreuung, auch in Form einer Lernbetreuung. Dafür sollten die Anfangsgehälter der Lehrer um ein Drittel höher sein, die Gehaltskurve wäre dafür später flacher als jetzt", sagte Burgstaller.
Tempo in die seit Monaten dahindümpelnden Gespräche über ein neues Lehrer-Dienstrecht soll nun am Donnerstag eine erste Verhandlungsrunde zwischen Unterrichtsministerin Schmied, Finanzministerin Fekter, Beamtenministerin Heinisch-Hosek und der Lehrergewerkschaft bringen. Schmied hofft, dass bis zum Sommer die Eckpunkte stehen.
Die Gewerkschafter wollen zunächst die Vorschläge der Regierung entgegennehmen und bewerten. Sie rechnen damit, dass es noch bis Anfang Juni dauern wird, bis die Verhandlungen wirklich ernst werden.
Vor folgendem Hintergrund starten die Verhandlungen: Bis 2025 geht rund die Hälfte der 125.000 Lehrer in Pension, schon jetzt gibt es zu wenige Lehrer. Gleichzeitig steigt der Personalbedarf durch Regierungsprojekte wie Neue Mittelschule (NMS) und Ausbau der Nachmittagsbetreuung.
Der Bund wendet fast zehn Prozent seiner Gesamtausgaben für Lehrer auf. Lehrer äußerten bereits die Befürchtung, dass die Verhandlungen "hauptsächlich unter budgetären Aspekten geführt werden" und fordern, auch pädagogische Überlegungen miteinzubeziehen. Auf der Webseite http://www.bildungsrecht.at wirbt die Initiative "LehrerInnen für das Bildungsvolksbegehren" um Unterstützer ihres Anliegens.












