USA schweigen über etwaige Verhandlungen mit China

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Nach der Flucht eines chinesischen Dissidenten will die US-Botschaft in Peking Berichte über Verhandlungen mit China nicht kommentieren. Mitarbeiter der Botschaft in Chinas Hauptstadt, wo der blinde Bürgerrechtler Chen Guangcheng nach Angaben von Menschenrechtlern Unterschlupf gesucht hat, lehnten am Montag jeden Kommentar über die Ankunft eines Diplomaten ab, der mit China verhandeln solle.
Kurt Campbell, Abteilungsleiter für Ostasien und den Pazifikraum im US-Außenministerium, soll am Sonntag in Peking angekommen sein. Die USA haben Berichte, wonach Chen in der US-Botschaft in Peking Zuflucht gesucht hat, bisher weder bestätigt noch dementiert. Dem Dissidenten war zuvor die Flucht aus dem Hausarrest gelungen.
Der Vorfall belastet wichtige Verhandlungen zwischen den USA und China. Außenministerin Clinton wird am Donnerstag mit US-Finanzminister Geithner zu Gesprächen über Wirtschaft und Sicherheit in Peking erwartet. Die "New York Times" berichtete am Montag unter Berufung auf US-Regierungskreise, Chinas Führung habe sich am Sonntag getroffen, um die Gespräche mit Clinton vorzubereiten.












