Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 01. November 2014 08:01 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Deutschland: 1.000 Personen mit "Terror-Potenzial" Noch Knackpunkte bei Verhandlungen über Bundesheer Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Deutschland: 1.000 Personen mit "Terror-Potenzial" Noch Knackpunkte bei Verhandlungen über Bundesheer
    Zuletzt aktualisiert: 29.04.2012 um 20:40 UhrKommentare

    Oppitz-Plörer bleibt Innsbrucker Stadtchefin

    Nach hartem Wahlkampf und Kritik am Landeshauptmann hat sich die bürgerliche Amtsinhaberin Christine Oppitz-Plörer mit 56 Prozent der Stimmen gegen den VP-Konkurrenten Christoph Platzgummer durchgesetzt.

    Foto © APA/Parigger

    Bei der Innsbrucker Bürgermeister-Stichwahl ist die bürgerliche Amtsinhaberin Christine Oppitz-Plörer (Liste "Für Innsbruck") bestätigt worden. Sie erhielt am Sonntag 56 Prozent der Stimmen, ihr ÖVP-Konkurrent Christoph Platzgummer kam auf 44 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 44,5 Prozent, nach 52,3 Prozent noch vor 14 Tagen.

    Oppitz-Plörer vergrößerte gegenüber dem ersten Wahldurchgang ihren Abstand auf Platzgummer, der vor zwei Wochen bei insgesamt acht Kandidaten rund drei Prozentpunkte betragen hatte (31,3 Prozent zu 28 Prozent). Die Innsbrucker hatten indes offenbar wenig Lust auf den Wahlgang: Von den 96.861 Wahlberechtigten gaben gerade einmal 43.131 ihre Stimme ab.

    Die VP-Abspaltung "Für Innsbruck" (FI) stellt nun seit 1994 das Stadtoberhaupt in der Landeshauptstadt. Damals hatte der heutige Landtagspräsident Herwig van Staa VP-Bürgermeister Romuald Niescher (V) geschlagen.

    Abzuwarten bleibt die Koalitionsbildung für die künftige Stadtregierung. Oppitz-Plörer hatte nach heftiger Kritik im Wahlkampf unter anderem an Landeshauptmann und VP-Landesparteichef Günther Platter im Vorfeld bereits angekündigt, in jedem Fall die Grünen einbinden zu wollen, die im Gemeinderat mit acht Sitzen drittstärkste Fraktion sind. FI ist am 2. Platz sie hat neun Mandate so wie die ÖVP, die die relative Mehrheit eroberte.

    In einer ersten Reaktion kündigte die Stadtchefin "rasche Koalitionsverhandlungen" auch mit der ÖVP an. Das Ergebnis wertete sie als Bestätigung für ein "selbstständiges Innsbruck". Das Land müsse mit einem "selbstbewussten Innsbruck rechnen".

    Landeshauptmann Platter gratulierte Oppitz-Plörer zur Bürgermeisterwahl: "Sie hat sich in einem spannenden Match bürgerlicher Kandidaten in der Direktwahl deutlich durchgesetzt". Der Landeschef appellierte, zur Sachpolitik zurückzukehren: "Der Wahlkampf ist vorbei. Jetzt geht es darum, in einer guten Zusammenarbeit mit dem Land Tirol das Beste für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu erreichen", wurde Platter in einer Aussendung zitiert.

    Der unterlegene VP-Kandidat Platzgummer sprach von einer "klaren Entscheidung". Er wolle versuchen, "all jene zu vertreten, die auf uns gesetzt haben". Koalitionsverhandlungen werde er gemeinsam mit Stadtparteiobmann Franz Gruber führen. Einer neuen Stadtregierung werde er angehören, "davon können Sie ausgehen", sagte er. Hannes Rauch, Generalsekretär der Bundes-ÖVP, gratulierte sowohl Oppitz-Plörer als auch Platzgummer. Er sah das bürgerliche Lager in Innsbruck generell gestärkt und freute sich über den Stimmenzuwachs der Volkspartei bei der Gemeinderatswahl. Die niedrige Wahlbeteiligung gebe ihm allerdings zu denken, sagte der Tiroler.


    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Orban zieht Internetsteuer-Pläne zurück

      Nach Protesten hat der ungarische Premierminister Abstand von der Einfüh...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt 

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!