Europarat "äußerst besorgt" über Timoschenko
Nach Russland und der Europäischen Union hat sich auch der Europarat "äußert besorgt" über den Gesundheitszustand der früheren ukrainischen Regierungschefin Julia Timoschenko geäußert.

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Timoschenkos Hungerstreik werde ihre ohnehin angeschlagene Gesundheit weiter verschlechtern, warnte der Vorsitzende der Parlamentarier-Versammlung des Europarats, Jean-Claude Mignon, am Dienstagabend in Straßburg.
Der Franzose von der konservativen Regierungspartei UMP appellierte an die Regierung in Kiew, eine Untersuchung und Behandlung Timoschenkos durch "unabhängige Ärzte" zu erlauben. Außerdem müssten Vertreter der internationalen Gemeinschaft die Möglichkeit erhalten, die inhaftierte Oppositionspolitikerin zu besuchen.
Die 51 Jahre alte Timochenko war nach Angaben ihres Anwalts in einen Hungerstreik getreten. Sie wirft den Behörden vor, sie unter Zwang aus dem Gefängnis in Charkiw in ein nahegelegenes Krankenhaus verlegt zu haben. Als sie sich geweigert habe, mitzukommen und sich von ukrainischen Ärzten untersuchen zu lassen, sei sie vom Gefängnispersonal geschlagen worden. Moskau forderte die Ukraine daraufhin zu einem humanen Verhalten auf. Die EU-Kommission verlangte von der ukrainischen Regierung Auskunft über die Situation Timoschenkos.














